Technikanalyse im Tennis aus der Überkopfperspektive – Untersuchung mit jugendlichen Tennisspielern aus Nordhessen

Im Sommer 2016 wird eine Untersuchung von jugendlichen Tennisspielern aus Nordhessen durchgeführt, um feststellen, ob durch eine einfache Videoanalyse aus der Überkopfperspektive, die Ausholbewegungen bei Vorhand- und Rückschlägen ausgemessen werden können. Insbesondere geht es darum, herauszufinden, ob die Ausholamplituden bei fortgeschrittenen Spielern und weniger geübten Spielern bei einer hohen und mittleren Anzahl von Bällen pro Zeiteinheit, die durch eine Ballmaschine zugespielt werden, Unterschiede aufweisen.

Zur Analyse der Bewegungsabläufe werden die Winkel-Zeit-Kurven für die Schulterachsrotation zur Grundlinie sowie die Geschwindigkeitsverläufe des Schlägerkopfes und der Hand heran gezogen. Dabei soll durch die Verfeinerung eines bisherigen Messverfahrens eine Technik- und Leistungsdiagnostik erprobt werden, die auf die Identifizierung verheißungsvoller Tennistalente ausgerichtet ist.

Die Untersuchung wird in der Halle des TC31 Kassel mit männlichen Nachwuchsspielern aus Nordhessen (Betreuer: Thomas Rachow) durchgeführt, wobei Serien von alternierenden Vorhand- und Rückhandschlägen bei unterschiedlichen Ballfrequenzen und Ballanfluggeschwindigkeiten zum Einsatz kommen. Unter jeder Testbedingung sollen die Bälle sowohl longline als auch cross gespielt werden.

Die Studie wird durch das Hessische Ministerium des Innern und für Sport finanziell unterstützt.

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